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Die Entstehung des Gartens

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Der Gartenteich

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Fachwerk freilegen

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Herbstgesteck mit Äpfeln

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Bleigießen in Holz

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Zauberhaftes Windlicht

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Pflanzen, die im Winter für Struktur sorgen

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Vögel im winterlichen Garten

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Ein Wintermärchen

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Krokusse

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Rosen im September

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Gartenwege anlegen

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Sitzplätze in unserem Garten

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Totholz in unserem Garten

Ein neues Tor

Am folgenden Tag habe ich auch die restliche Verkleidung entfernt.

Das alte Garagentor habe ich für die Nacht immer wieder reingestellt. Tagsüber lag es einfach auf dem Boden vor dem Tor.
Wie man sieht, sind links und rechts schon die neuen Bretter eingebaut, diese sind fest und können nicht bewegt werden. Es soll ja bloß so aussehen, als wäre das neue Tor ein richtiges Scheunentor wie früher als der Bauer noch mit seinem Traktor oder dem Pferdefuhrwerk rein und raus musste.


Natürlich sind die Balken links und rechts krumm und schief wie sich das für ein altes Fachwerkhaus gehört. Da die Bretter nicht hinter den Balken liegen, sondern an die Balken anstoßen, musste ich diese so schneiden, dass die Kanten zu den Balken ebenfalls krumm und schief sind und zwar genauso wie die Balken. Damit hatte ich einige Mühe und deswegen dann auch reichlich Verschnitt.
Schließlich habe ich ein Brett einfach angehalten und dann immer fünf Zentimeter Abstand gemessen, wenn man diesen Abstand groß genug wählt und oft miest, kriegt mann die Kurven ziemlich gut mit. 
Die Punkte habe ich dann noch verbunden und entlang dieser Linie geschnitten.
Je mehr Messpunkte man wählt, desto besser wird das Ergebnis.
Ob fünf Zentimeter der richtige Abstand ist, hängt natürlich davon ab wie schief und krumm der Balken oder die Wand oder was auch immer denn tatsächlich ist.

Nachdem ich soweit war, musste ich das Tor selbst bauen.

Als Bretter habe ich mich für Hobeldielen aus dem Baumarkt entschieden. Die Bretter sind 28 mm stark und haben Nut und Feder. Das mit dem Baumarkt war vielleicht nicht die beste Idee. Manche Dielen sahen doch recht schlecht aus und beim nochmaligen Lesen der Beschreibung musste ich feststellen, dass ich A und B Qualität gemischt gekauft hatte. Habe ich beim Kauf nicht gesehen, stand aber drauf, wenn auch nicht gerade groß geschrieben. (Quasi im Kleingedruckten.)
Ich habe eine Torseite nach dem anderen gebaut.
Zunächst werden die Bretter auf Länge geschnitten und natürlich das letzte Brett auch so schneiden, dass der Flügel die richtige Breite hat.
Dann habe ich alle Bretter zu einem Torflügel zusammengelegt und nochmals Höhe und Breite nachgemessen. 
Dann alle Bretter wieder auseinander gezogen und verleimt. Dann die Bretter wieder zusammengeschoben und mit einem Spanngurt über Nacht arretiert.



Danach habe ich die Bretter von beiden Seiten verschraubt. (Edelstahlschrauben)

Die Scharniere habe ich anfertigen lassen, da ich irgendwie nichts finden konnte, was mir gefallen hätte:



Die Bohrungen habe ich alle noch viereckig gefeilt, sonst hätte ich, die schon gekauften Schloßschrauben nicht benutzen könne.
(Für drei Bohrungen habe ich gut 30 Minuten gebraucht.)

Den Flügel habe ich dann auch gleich eingesetzt.
Beim Einbau des Flügels habe ich folgendes Werkzeug benutzt:
- Keile (zum Ausrichten des Torflügels in der Höhe, dazu legt man die Keile unter das Tor)
- Wasserwaage (klar)
- Schraubenschlüssel 
- Bohrmaschine
- und vielleicht das Wichtigste: Multimaster

Mit dem Multimaster konnte ich die Aussparungen (siehe Bild unten) in den Balken ganz leicht ausschneiden, ohne dieses geniale Gerät hätte ich diese Aussparungen wahrscheinlich mit einem Stechbeitel quasi herausgeschlagen. Das hätte wesentlich länger gedauert.




Der Schlitz für den Schubriegel ist mit diesem Gerät auch kein Thema.



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