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Die Entstehung des Gartens

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Der Gartenteich

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Fachwerk freilegen

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Herbstgesteck mit Äpfeln

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Bleigießen in Holz

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Zauberhaftes Windlicht

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Pflanzen, die im Winter für Struktur sorgen

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Vögel im winterlichen Garten

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Ein Wintermärchen

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Krokusse

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Rosen im September

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Gartenwege anlegen

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Sitzplätze in unserem Garten

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Totholz in unserem Garten

Das Ständerwerk

An dieser Stelle, möchte ich den Aufbau der Fachwerkwand beschreiben, soweit er mir bekannt ist und es unser Haus betrifft.

Auf der Zeichnung unten seht ihr einen Teil der Hauswand zum Garten hin. Der grundsätzliche Aufbau der gesamten Wand wiederholt sich dann nur noch.

FachwerkWand

Für die verschiedenen Balken gibt es zum Teil mehrere Bezeichnungen.

So wird zum Beispiel die Schwelle auch als Grundschwelle, Wand- schwelle oder Saumschwelle bezeichnet. Oder der Eckständer heißt auch Eckstiel oder Eckpfosten.

Die Fenster im Obergeschoß haben alle ein Andreaskreuz darunter.

Das gefällt mir sehr gut und fällt nach meinem Dafürhalten schon unter die Kategorie: Schmuckfachwerk. (Hoffe ich doch.)

AndreasKreuz

Die Balken bestehen, soweit ich das bis jetzt sehen konnte, aus Eiche.

Als Anstrich haben wir eine diffusionsoffene Farbe vom Fachhandel gewählt. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass die Farbe diffusionsoffen ist, so kann eintretende Feuchtigkeit auch wieder raus. Wenn man eine “dichte” Farbe, vielleicht auch noch aus dem Baumarkt, wählt, kommt es irgendwann zur Blasenbildung und die Farbe platzt ab. Das konnte ich selbst eindrucksvoll an einem Haus in der Nachbarschaft sehen.

Die Ausfachung

Die Gefache, also die Räume zwischen den Balken, sind bei unserem Haus zum größten Teil noch mit Lehm verfüllt, lediglich ein paar wenige Zwischenräume sind irgendwann einmal mit Bimssteinen und Zement ausgemauert worden.

Wie die Ausfachung in unserem Bauernhaus erfolgte, kann man in unserer Scheune noch ganz gut sehen:

Stakung1

Das “Gerippe” ist gut zu erkennen.

In einem Fachbuch habe ich gelesen, dass die Fachwerkbalken rechts und links normalerweise Nuten haben, in die die Querhölzer ein- geschoben wurden.

Wie man auf den beiden folgenden Bildern sehen kann, ist das bei unserem Haus nicht der Fall. Die Querhölzer reichen nicht bis zu Balken an den Seiten, stattdessen enden sie an zusätzlich eingebrachten horizontalen Hölzern. Vielleicht eine lokale Eigenart?

Stakung4Stakung3

(In der Scheune habe ich noch die ein oder andere Baustelle.)

Der dafür verwendete Lehm stammt auch hier direkt aus dem Boden. Wie mir mal ein ca. 80 jähriger Bewohner erzählt hat, gab es irgendwo im Dorf, das früher mal aus 22 Bauernhöfen bestand, eine Grube, aus der der Lehm rausgeholt wurde. Dieser Lehm wurde dann mit Stroh gemischt und ich weiß nicht mit was sonst noch und dann in die Stakung, das “Gerippe”, eingebracht.

Am Ende sah es dann so aus:

Stakung2

Man kann noch deutlich die Einritzungen sehen, die gemacht wurden, um die Wand später zu verputzen.

Normalerweise wurde ein Kalkputz aufgetragen.

Und hier noch ein Bild wie so ein Fach mit Bimssteinen und Zement ausgemauert aussieht.

Stakung6

Heute mache ich das Ganze mit Lehmsteinen und dem entsprechendem Lehmmörtel. Rechts und links die Horizontalbalken werden noch mit einer Dreieckleiste versehen, um der Ausfachung mehr Stabilität zu geben. Die Leisten fixiere ich mit rostfreien Nägeln.

Die Fache werden dann noch mit einem Kalkputz versehen. In den Putz selbst bringe ich zusätzlich noch ein Putzgitter ein, um einer eventuellen Rissbildung vorzubeugen.

 

Stakung7

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