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Der Gartenteich

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Fachwerk freilegen

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Herbstgesteck mit Äpfeln

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Bleigießen in Holz

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Zauberhaftes Windlicht

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Ein Wintermärchen

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Weihnachtliches Apfelbrot

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Sitzplätze in unserem Garten

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Totholz in unserem Garten

Holzbau (Holzbaukunst)

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In einem Lexikon von 1895 habe ich folgenden Eintrag gefunden, der sich auch mit dem Fachwerk beschäftigt:

Holzbau (Holzbaukunst), im Gegensatz zum Stein- und Eisenbau die Herstellung ganzer Baulichkeiten oder einzelner Teile von solchen aus Holz, wie sie vor allem vom Zimmermann, im weiteren Sinn aber auch durch den Tischler, Drechsler u. ausgeübt wird. War der ursprüngliche Holzbau, der Blockbau, geschichteter Massenbau, so ist der entwickelte Holzbau ausgesprochenermaßen Gerüstbau, d.h. er besteht aus einem “Hölzern” hergestellten konstruktiven Gerüst (Gerippe), dessen Öffnungen (Gefache) entweder mit Holz (reiner Holzbau, Bretterbau) oder mit Mauerwerk, Lehmstakung u. dgl. (gemischter Holzbau, Fachwerksbau) geschlossen werden.

In formaler Beziehung sind dem Holzbau engere Grenzen gezogen als dem Steinbau, denn das Holz verhält sich infolge seine Struktur, d.h. seines masselosern, im wesentlichen nach einer Abmessung, der Länge, gerichteten, also langfaserigen Wuchses für die Bildung von Kunstformen spröder als der Stein; es steht in dieser Beziehung zwischen diesem und dem Eisen. Die Mittel zur formalen Behandlung der Hölzer, also des Gerüstes, sind bei gesunder Holztechnik so zu wählen, daß “aus dem vollen Holze” profiliert und verziert wird, d.h. daß angeheftete oder gar angeleimte Zuthat (Leistenwerk u. dgl.) ganz oder doch thunlichst vermieden wird.

Die Flächenbildung (der Schluß der Gefache) geschieht im reinen Holzbau entweder durch Verschalen, wodurch steinbauartige Massenwirkung erzielt wird, oder durch “Infüllungsetzen”, wobei sich das Gerüst zeigt, also mehr fachwerkartige Wirkung entsteht. Die Holzfläche selbst wird in beiden Fällen gebildet durch waagerechte , senkrechte oder schräge, auch durch schuppenförmige Anordnung der Schal-, bez. Füllbretter, deren eventuelle Verzierung entweder nach ähnlichen Rücksichten auf die Holztechnik wie bei den Hölzern, oder, namentlich bei Bemalung, nach den von Material unabhängigen Grundsätzen der Ornamentierung von Flächen erfolgt.

Geschichtlich ist der Holzbau die älteste Bauweise.

Das deutsche Fachwerk ist aus eingegrabenen durch Flechtwerk verbundenen Pfahlbauten (ursprünglich Schutzwehren) entstanden.

Zur höchsten Ausbildung gelangte die Holzbaukunst seit dem Ende des 12. Jahrhunderts im Norden Europas (Frankreich, Deutschland, England, Niederlande) in dem bürgerlichen und bäurischen Wohnhaus.

Die Bilder stammen aus dem gleichen Lexikon und stellen Bauernhäuser dar. (So ein schmuckes Fachwerkhaus wie auf dem Bild unten, hätte ich auch gerne Winking smile.)

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Ich habe den Eintrag aus dem Lexikon nicht komplett abgeschrieben; alles was meiner Ansicht nach nicht direkt mit Fachwerk zu tun hat, habe ich weggelassen. 

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